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Leben des Galilei

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Autor Bertolt Brecht
Themen Kirchenstreit, Kirchenbann, Kopernikanisches Weltbild, Ptolomäisches Weltbild, Heliozentrisches Weltbild, Geozentrisches Weltbild, Astronomie
Genres Drama, Stück, Epik, Schauspiel
Buchreihe Dieses Buch gehört keiner Reihe an

Ausgaben & Preise

Paperback € 5,50 bei Suhrkamp

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Mindestalter
(laut Verlag)
Keine Altersangabe
Auszeichnungen
Erscheinungsjahr in Deutschland 1943

Willkommen im BuchPorträt des Buches „Leben des Galilei“ von Bertolt Brecht. Hier findest du Fakten, Handlungsinfos, Bewertungen, Meinungen, Leseproben, Hintergrundinfos und mehr.


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Klappentext

Das Schauspiel Leben des Galilei wurde 1938/39 im Exil in Dänemark geschrieben. Die Zeitungen hatten die Nachricht von der Spaltung des Uran-Atoms durch den Physiker Otto Hahn und seine Mitarbeiter gebracht.

Die Uraufführung der ersten Fassung des Stückes erfolgte 1943 am Schauspielhaus Zürich, die der zweiten Fassung 1947 in Beverly Hills (Coronet Theatre).

Das Stück spielt im Italien des 17. Jahrhunderts, in einer Epoche des Umbruchs und der Erneuerung, und erstreckt sich über einen Zeitraum von 28 Jahren.

Der geniale Physiker Galileo Galilei, notorisch unter Geldmangel leidend, verbessert ein in Holland konstruiertes Fernrohr, gibt es als seine eigene Erfindung aus und lässt sich dafür von der Stadt Padua mit 500 Scudi Gehaltsaufbesserung pro Monat belohnen. Er belegt mit Hilfe seines Teleskops das heliozentrische kopernikanische Weltbild und widerlegt die Vorstellung des alten geozentrischen ptolemäischen Weltbildes, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums sei.

Dies führt zum Konflikt mit der katholischen Kirche, die ihm die Verbreitung seiner Lehren untersagt, denn der Umsturz des alten Weltbilds löst bei den Mächtigen in Kirche und Politik die Besorgnis aus, dass damit möglicherweise auch ein gesellschaftlicher Umsturz eingeleitet werden könne. Nach einer innerkirchlichen Kontroverse wird Galilei schließlich verhaftet und von ihm verlangt, seine neue Lehre zu widerrufen. Entgegen der Vermutung seiner Freunde und Mitarbeiter tut er dies auch, als die Inquisition ihm Folter androht. Aufgrund seiner langen Beobachtung der Sonne fast völlig erblindet, zieht sich Galilei in den folgenden Jahren in ein Landhaus zurück, das er nicht mehr verlassen darf und das von der Kirche streng bewacht wird. Als ihn sein ehemaliger Schüler Andrea Sarti besuchen kommt, eröffnet ihm Galilei, dass er ein Exemplar seiner verbotenen Schrift, die Discorsi, außer Landes schmuggeln lassen, aber keine Verantwortung dafür übernehmen wolle. Andrea ist darüber hocherfreut, erklärt sich bereit, die Papiere über die Grenze zu schaffen, und vermutet hinter Galileis Absicht den Plan, seine alten Studien erneut aufgreifen zu wollen. Doch Galilei muss ihn enttäuschen: Er bezichtigt, da er seine Lehre aus Angst vor körperlichem Schmerz widerrufen habe, sich selbst des Verrats an der Wissenschaft.

Pressestimmen

»Das Leben des Galilei wird vermutlich neben der Heiligen Johanna der Schlachthöfe und dem Kaukasischen Kreidekreis und einigen Stücken Lyrik Brechts größten Anspruch auf Unsterblichkeit begründen.«
W.E. Süskind  



Handlung

Mit 46 Jahren macht der Mathematiker und Astronom Galileo Galilei eine Entdeckung, die in ihm Zweifel sät, dass das geozentrische Weltbild das richtige ist. Durch weitere Versuche und Beobachtungen stellt er fest, dass die Sonne sich um die Erde dreht und nicht umgekehrt.

Vergeblich versucht Galilei, Geldgeber für weitere Forschungen zu finden, aber wie schon Kopernikus vor ihm, welcher ebenfalls Zweifel am bestehenden Weltbild geäußert und dafür nur belächelt worden war.

Als Galilei versucht, auf sich aufmerksam zu machen und sein Weltbild in aller Öffentlichkeit als das Richtige darzustellen, reagiert der Papst, beruft ihn zur Prüfung von Galileis Erkenntnissen durch seine eigenen Wissenschaftler zu sich und verbietet ihm schließlich, seine Lehren zu verbreiten.

Doch Galilei begehrt auf und versucht, diese zu beweisen.

Inhaltsbewertung

Weitere Infos

Übersetzung Charles Laughton (amerikanische Fassung)
ISBN 3518100017
Anzahl der Seiten 131
Aktuelle Auflage [Nummer der Auflage ergänzen]

Originalausgabe

Erscheinungsjahr der Originalausgabe 1939
Erscheinungsland der Originalausgabe Dänemark
Titel der Originalausgabe
Verlag der Originalausgabe

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Hintergründe

Geozentrisches (ptolomäisches) Weltbild/Heliozentrisches (kopernikanisches) Weltbild

17. Jahrhunderts, in dem Galilei lebte, war das von Ptolomäus geprägte geozentrische Weltbild, das heißt, man nahm an, dass sich die Sonne um die Erde drehte, so wie die Erde Zentrum des gesamten Universums war, vorherrschend.

Für die Verbreitung seiner Lehren war Nikolas Kopernikus belächelt worden, doch Galilei gelang es seine Theorie zu beweisen, welche belegte, dass das ehemalige geozentrische Weltbild falsch war.[1]

Die drei Fassungen

Seine erste Fassung schrieb Brecht im dänischen Exil. Er überarbeitete sein Werk noch zweimal, einmal in Amerika, zusammen mit Charles Laughton und einmal in Berlin[2]. Er tauschte einige Bilder (Kapitel) aus und machte Anpassungen, die der Änderung der politischen Umstände geschuldet waren.


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Informationen zu diesem BuchPorträt

Dieses BuchPorträt wurde erstellt von: Agent Zuri Über mich Nachrichtenseite Ankündigungen 11:51, 23. Mai 2016 (UTC)



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